Gemeinde  D e s  G u t e n  H i r t e n  Guben

Letzte Aktualisierung: 14.03.2017

An(ge)dacht

Liebe Gemeinde, liebe Freunde der Gemeinde!

 

Peinlich: Ein Pastor begegnet einem alten Gemeindeglied. Anteilnehmend fragt er: „Na, Herr Schmidt, wie geht’s Ihrer lieben Frau …?“ Als er das fragt, fällt ihm siedend heiß ein, dass er die doch letztes Jahr selbst beerdigt hat!!! In seiner Not schiebt er blitzschnell die Frage nach: „Immer noch auf demselben Friedhof?“

 

Was zunächst wirklich nur peinlich ist, kann – weiter gedacht im Lichte der Osterbotschaft – Tiefgang und Trost entfalten! „Todsicher“ ist nach der Auferstehung von Jesus Christus kein Wort mehr, das in sich logisch wäre. Der Tod ist durch Ostern ein Wackelkandidat geworden.

Siehe Bild. Aus einer Grabkammer schauen wir heraus! Grelles Sonnenlicht umfängt uns, lässt die Konturen verschwimmen. Sogar hier drin, im Grab, wird es hell. Das Dunkel des Todes ist

besiegt; der mannshohe Stein zur Seite gerollt. Ich gehe ins Leben hinaus, diesmal ins ewige!

 

Einmal, so ruft uns Ostern zu, soll auch an mir dieses Wunder geschehen! Mein Grab wird sich auftun und ich werde diesen unglaublich herrlichen Blick genießen. Dann ist dem Tod die Macht genommen. Dann gibt es keine Gräber mehr. Dann gibt es ewiges Leben, für alle, die in diesem Leben zu Christus gehören.

 

Eine gesegnete Fastenzeit: 7 Wochen der Vorbereitung auf die Feier der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus und dann eine fröhliche Festzeit danach wünsche ich Ihnen.

 

Herzliche Grüße,

 

Ihr

Michael Voigt, Pfr.

Rollengrab in Jerusalem aus der Zeit Jesu

Foto: Wim von der Kallen